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Preise leicht am Steigen. Rheinfrachten trägt ein Teil mit

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Preise leicht am Steigen. Rheinfrachten trägt ein Teil mit

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Marktsituation Rohöl – 08.06.2026

Der Rohölmarkt wird aktuell von zwei gegensätzlichen Kräften bestimmt:

  1. Geopolitische Angebotsrisiken im Nahen Osten
  2. Abschwächende globale Nachfrage

Dadurch bleibt die Volatilität hoch, obwohl sich die Preise zuletzt etwas beruhigt haben.

Aktuelle Preisregion

Zum Wochenende lagen die wichtigsten Referenzsorten ungefähr bei:

Sorte Preis
Brent ca. 93–95 USD/Barrel
WTI ca. 90–91 USD/Barrel

Nach den starken Ausschlägen im Frühjahr infolge der Spannungen rund um die Straße von Hormus handeln die Preise inzwischen deutlich unter den Höchstständen von über 110 USD, bleiben aber historisch erhöht.

Bullische Faktoren (preisstützend)

  • Unsicherheit über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus.
  • Weiterhin eingeschränkte iranische Exporte.
  • Risiko neuer militärischer Eskalationen im Nahen Osten.
  • OPEC sieht weiterhin ein Nachfragewachstum von rund 1,2 Mio. Barrel pro Tag im Jahr 2026.

Bärische Faktoren (preisbelastend)

  • Schwache Nachfrageentwicklung in China und Westeuropa.
  • Rückgang des Kraftstoffverbrauchs.
  • Höhere Produktion außerhalb der OPEC.
  • Mehrere Analysten sehen mittelfristig wieder ein Überangebot am Markt.

Marktstimmung

Der Markt befindet sich derzeit in einer Übergangsphase:

  • Kurzfristig (Tage bis Wochen): geopolitisch getrieben, hohe Schwankungen zwischen 85 und 100 USD möglich.
  • Mittelfristig (2. Halbjahr 2026): viele Banken und Research-Häuser erwarten sinkende Preise, falls sich die Transportwege im Nahen Osten normalisieren und das Nachfragewachstum schwach bleibt. Prognosen reichen von etwa 55 bis 80 USD Brent im Jahresdurchschnitt 2026.

Einschätzung für Einkäufer und Heizölkunden in der Schweiz

Für Schweizer Energieeinkäufer ist aktuell vor allem die geopolitische Risikoprämie relevant. Fundamentaldaten (Angebot/Nachfrage) sprechen eher für niedrigere Preise, die Lage im Nahen Osten verhindert jedoch bislang einen stärkeren Rückgang. Solange keine dauerhafte Entspannung bei den Transportwegen erfolgt, dürfte Brent überwiegend im Bereich von 85–100 USD je Barrel bleiben.

Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen zusätzlich eine technische Analyse (Chartbild Brent/WTI mit Unterstützungen und Widerständen für diese Woche) erstellen.

Rheinfrachten

  • stabil

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Kontakt

Oberwalliser Kohlen- und Transportkontor
Leonardo Pacozzi AG

Spitalstrasse 8
3900 Brig

+41 27 921 10 60
info@kohlenkontor.ch
Mo–Fr
08.00–11.30
13.30–17.00

© Leonardo Pacozzi AG
Neue Hormus Blockade. Neue Verhandlungen. Neue DrohungenUSA / Iran Abkommen ist unterzeichnet
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