Kohlenkontor Brig
  • Home
  • Produkte
    • Heizöl
    • Treibstoffe
  • Offertanfrage
  • Markt & Preise
    • Preisentwicklung Heizöl
    • Preistrend
  • Kundendienst
    • News
    • Kein Heizöl mehr?
      Was kann ich tun?
    • FAQ
    • Lektionen in Öl
  • Firma
    • Standorte
    • Geschichte
    • Mitarbeiter
    • Sponsoring
    • Fahrzeugpark
    • Impressum
  • Galerie
  • Kontakt
  • Menü Menü

USA / Iran Abkommen ist unterzeichnet

USA / Iran Abkommen ist unterzeichnet

Teile diesen Eintrag
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf Pinterest
  • Per E-Mail teilen

Rohöl-Marktsituation – 18. Juni 2026

Der Ölmarkt hat am 18. Juni einen weiteren deutlichen Rückgang verzeichnet. Die entscheidende Entwicklung ist die Unterzeichnung eines vorläufigen US-Iran-Abkommens, das eine Wiederöffnung der Straße von Hormus und die Lockerung von Sanktionen gegen iranische Ölexporte vorsieht. Dadurch wurde ein großer Teil der geopolitischen Risikoprämie aus dem Markt genommen.

Aktuelle Preislage

  • Brent: ca. 77–78 USD/Barrel
  • WTI: ca. 74–75 USD/Barrel
  • Tiefster Stand seit Anfang März 2026.

Die wichtigsten Markttreiber

1. Friedensabkommen USA–Iran (stark bearish)

Das Memorandum sieht einen 60-tägigen Verhandlungszeitraum sowie die vollständige Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus vor. Zusätzlich sollen US-Sanktionen auf iranische Ölexporte gelockert werden. Der Markt preist deshalb zusätzliche Angebotsmengen ein.

2. Rückkehr iranischer Ölmengen (bearish)

Händler erwarten, dass iranische Exporte schrittweise wieder auf den Weltmarkt gelangen. Dies erhöht den Angebotsdruck in einem Markt, der bereits vor dem Konflikt nicht unterversorgt war.

3. Schwache Nachfrageprognosen (bearish)

Sowohl OPEC als auch andere Marktbeobachter haben ihre Erwartungen für das Nachfragewachstum reduziert. Besonders die strukturell schwächere Nachfrage aus China bleibt ein Belastungsfaktor.

4. Risiko eines Überangebots (bearish)

Die Internationale Energieagentur (IEA) sieht nach der Normalisierung der Hormus-Transporte einen deutlichen Angebotsüberschuss. Für 2027 wird sogar ein erheblicher globaler Ölüberschuss erwartet.

5. Politische Unsicherheit bleibt bestehen (leicht bullish)

Trotz des Abkommens bestehen Zweifel an dessen Dauerhaftigkeit. Die Vereinbarung gilt zunächst nur für 60 Tage, und politische Spannungen könnten jederzeit wieder aufflammen.

Marktstimmung am 18.06.2026

Faktor Einfluss
US-Iran-Abkommen ▼▼▼
Wiederöffnung Hormus ▼▼▼
Rückkehr iranischer Exporte ▼▼
Schwächere Nachfrage ▼▼
IEA-Überangebotsprognose ▼▼
Politische Unsicherheit ▲

Technische Situation Brent

  • Aktueller Bereich: 77–78 USD
  • Unterstützung: 75 USD
  • Nächste Unterstützung: 70–72 USD
  • Widerstand: 80 USD
  • Starker Widerstand: 85 USD

Bedeutung für Heizöl und Gasoil

Für den europäischen Destillatmarkt ist die Entwicklung grundsätzlich preisdrückend. Allerdings dürften sich die physischen Produktmärkte (ICE Gasoil, Diesel, Heizöl) langsamer normalisieren als der Rohölmarkt, da Versicherungen, Schiffsverkehr und Logistik im Persischen Golf noch nicht vollständig auf Normalniveau laufen.

Fazit

Der Markt ist am 18. Juni klar fundamental bearish. Brent hat innerhalb weniger Tage von über 90 USD auf unter 80 USD korrigiert. Solange das US-Iran-Abkommen Bestand hat, liegt der Fokus nicht mehr auf Versorgungsengpässen, sondern auf einem möglichen Überangebot in der zweiten Jahreshälfte. Kurzfristig erscheint eine Brent-Handelsspanne von 75–80 USD/Barrel wahrscheinlich. Ein Anstieg über 85 USD würde derzeit neue geopolitische Spannungen oder unerwartete Angebotsausfälle erfordern.

Rheinfrachten
  • steigend

Neueste Beiträge

  • API Zahlen erweisen sich als sehr „Bullish“. Preise steigen 01.07.2026
  • Leichte Aufwärtsdynamik auf das Wochenende 26.06.2026
  • Rheinfrachten steigen. Darum bleiben die Preise stabil 26.06.2026

Kontakt

Oberwalliser Kohlen- und Transportkontor
Leonardo Pacozzi AG

Spitalstrasse 8
3900 Brig

+41 27 921 10 60
info@kohlenkontor.ch
Mo–Fr
08.00–11.30
13.30–17.00

© Leonardo Pacozzi AG
Preise leicht am Steigen. Rheinfrachten trägt ein Teil mitPreise vor Fed Zinsentscheid sinkend
Nach oben scrollen