Kohlenkontor Brig
  • Home
  • Produkte
    • Heizöl
    • Treibstoffe
  • Offertanfrage
  • Markt & Preise
    • Preisentwicklung Heizöl
    • Preistrend
  • Kundendienst
    • News
    • Kein Heizöl mehr?
      Was kann ich tun?
    • FAQ
    • Lektionen in Öl
  • Firma
    • Standorte
    • Geschichte
    • Mitarbeiter
    • Sponsoring
    • Fahrzeugpark
    • Impressum
  • Galerie
  • Kontakt
  • Menü Menü

Wiederaufnahme der US – Seeblockade. Preise steigen

Preistrend

Wiederaufnahme der US – Seeblockade. Preise steigen

Teile diesen Eintrag
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf Pinterest
  • Per E-Mail teilen

Marktsituation Rohöl Schweiz – 14.07.2026

Marktübersicht

Der Ölmarkt bleibt heute klar aufwärtsgerichtet. Brent stieg am Dienstagmorgen um fast 3 % auf rund 85 USD je Barrel und erreichte damit den höchsten Stand seit etwa einem Monat. Auslöser ist die erneute Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und Iran sowie die zunehmende Behinderung des Tankerverkehrs in der Strasse von Hormus.

Damit hat sich Brent innerhalb weniger Handelstage stark verteuert. Noch am 9. Juli hatte der Kontrakt bei rund 76 USD je Barrel geschlossen.

Heizöl und Diesel

Auch der europäische Gasoilmarkt bleibt sehr fest. Der Juli-Kontrakt für schwefelarmes ICE Gasoil wurde zuletzt bei ungefähr 960 USD je Tonne ausgewiesen. Die deutlich höheren Rohölpreise und die Unsicherheit bei den internationalen Produktströmen sorgen damit auch bei Heizöl und Diesel für erheblichen Aufwärtsdruck.

Für den Schweizer Markt ist ICE Gasoil momentan besonders wichtig: Steigt Gasoil stärker als Brent, können die Einstandspreise für Heizöl und Diesel überproportional zulegen.

Rheinfrachten und Rheinpegel

Die Situation auf dem Rhein bleibt angespannt. Niedrige Wasserstände verhindern eine volle Beladung der Schiffe. Am kritischen Abschnitt bei Kaub können Tankschiffe teilweise nur noch etwa 460 Tonnen beziehungsweise rund 20 % ihrer normalen Kapazität transportieren.

Die Frachten Rotterdam–Karlsruhe sind deshalb auf ungefähr 60 bis 70 Euro pro Tonne gestiegen, nachdem sie Ende Juni noch bei rund 45 Euro gelegen hatten. Für Transporte weiter in Richtung Basel und Birsfelden ist ebenfalls von sehr hohen und volatilen Frachten auszugehen. Regen wird zwar im Wochenverlauf erwartet, eine schnelle und nachhaltige Entspannung ist jedoch noch nicht gesichert.

USD/CHF

Der US-Dollar zeigt sich vor den amerikanischen Inflationsdaten relativ stabil. Der starke Schweizer Franken dämpft die Verteuerung zwar weiterhin etwas, kann den heutigen Anstieg bei Rohöl und Gasoil jedoch bei Weitem nicht ausgleichen.

Auswirkungen auf die Schweiz

Heute wirken praktisch alle wichtigen Faktoren preissteigernd:

  • Brent deutlich höher
  • ICE Gasoil fest
  • geopolitische Risikoprämie steigend
  • Tankerverkehr durch Hormus beeinträchtigt
  • Rheinpegel niedrig
  • Rheinfrachten hoch und volatil

Damit dürften die Schweizer Einkaufspreise für Heizöl und Diesel erneut deutlich anziehen. Die Rheinfrachten verstärken den internationalen Preisanstieg zusätzlich.

Ausblick

Die kurzfristige Marktrichtung bleibt fest bis stark steigend. Entscheidend ist, ob der Tankerverkehr in der Strasse von Hormus weiter eingeschränkt wird. Bei einer weiteren Eskalation ist auch ein Anstieg von Brent in Richtung 90 USD je Barrel kurzfristig möglich. Beruhigt sich die Lage, könnte ein Teil der geopolitischen Prämie wieder verschwinden.

Fazit vom 14.07.2026: Für die Schweiz ist heute mit höheren Einstandspreisen zu rechnen. Der starke Anstieg bei Rohöl und Gasoil trifft gleichzeitig auf sehr hohe Rheinfrachten. Damit besteht klarer Aufwärtsdruck bei Heizöl und Diesel.

Neueste Beiträge

  • Wiederaufnahme der US – Seeblockade. Preise steigen 14.07.2026
  • Iran Konflikt treibt die Preise zum Wochenstart in die Höhe 13.07.2026
  • Raketen oder Diplomatie? 10.07.2026

Kontakt

Oberwalliser Kohlen- und Transportkontor
Leonardo Pacozzi AG

Spitalstrasse 8
3900 Brig

+41 27 921 10 60
info@kohlenkontor.ch
Mo–Fr
08.00–11.30
13.30–17.00

© Leonardo Pacozzi AG
Iran Konflikt treibt die Preise zum Wochenstart in die Höhe
Nach oben scrollen