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API Zahlen erweisen sich als sehr „Bullish“. Preise steigen

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API Zahlen erweisen sich als sehr „Bullish“. Preise steigen

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Marktsituation Rohöl Schweiz – 01.07.2026

Der Rohölmarkt hat sich nach den starken Ausschlägen infolge der Nahost-Krise deutlich beruhigt. Die Hoffnung auf eine nachhaltige Entspannung zwischen den USA und dem Iran sowie die schrittweise Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus haben den Preisdruck auf den internationalen Rohölmärkten reduziert.

Für die Schweiz präsentiert sich die Lage jedoch etwas anders als auf den internationalen Börsen:

  • Brent-Rohöl notiert aktuell bei rund 73 USD pro Barrel.
  • ICE Gasoil bleibt auf einem vergleichsweise hohen Niveau und stützt weiterhin die Preise für Diesel und Heizöl.
  • Der US-Dollar bewegt sich gegenüber dem Schweizer Franken auf einem tiefen Niveau (ca. 0.81 CHF/USD), was die Importkosten grundsätzlich reduziert.
  • Entscheidend bleiben jedoch die Rheinfrachten. Aufgrund der tiefen Wasserstände auf dem Rhein sind die Transportkosten nach Basel deutlich gestiegen. Dadurch werden sinkende Börsenpreise in der Schweiz nur teilweise an die Endkunden weitergegeben.

Die Versorgungslage der Schweiz ist laut Bund weiterhin gesichert. Obwohl sich die internationale Lage verbessert hat, wird es noch Wochen bis Monate dauern, bis sich die globalen Lieferketten vollständig normalisieren. Pflichtlager müssen derzeit nicht geöffnet werden.

Einschätzung für den Schweizer Markt

  • Heizöl: leicht stabile bis feste Preise.
  • Diesel: bleibt aufgrund des hohen Gasoil-Niveaus und der hohen Rheinfrachten gut unterstützt.
  • Kurzfristiger Ausblick: Falls die Pegelstände des Rheins in den kommenden Tagen steigen, besteht Potenzial für leicht tiefere Inlandspreise. Bleiben die Frachten hoch, dürfte das Preisniveau in der Schweiz trotz eher schwacher Rohölnotierungen stabil bleiben.

Empfehlung für den Einkauf:
Der internationale Markt wirkt derzeit eher preisberuhigend. Für Schweizer Importeure bleiben jedoch die Rheinfrachten der wichtigste Preistreiber. Grössere Preisrückgänge sind deshalb kurzfristig eher unwahrscheinlich, solange sich die Situation auf dem Rhein nicht entspannt.

Rheinfrachten

  • steigend

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Kontakt

Oberwalliser Kohlen- und Transportkontor
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+41 27 921 10 60
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08.00–11.30
13.30–17.00

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