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Rohölpreise geben nach – Schweizer Heizölmarkt bleibt angespannt

Rohölpreise geben nach – Schweizer Heizölmarkt bleibt angespannt

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Marktsituation Rohöl Schweiz – 15.10.2026

Internationaler Rohölmarkt

Nach dem gestrigen Preisanstieg zeigt sich der internationale Rohölmarkt heute wieder schwächer.

Brent-Rohöl notiert am Donnerstagmorgen bei rund 104.30 USD pro Barrel und liegt damit deutlich unter dem Niveau des Vortages.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bleiben allerdings hoch. Angriffe auf Schiffe und Energieanlagen sorgen weiterhin für Unsicherheit bei der internationalen Versorgung.

Gleichzeitig wirken zusätzliche Fördermengen und mögliche Erleichterungen beim Öltransport preisdämpfend.

Heizöl und Diesel

Bei Heizöl und Diesel bleibt die Marktlage wesentlich angespannter als beim Rohöl.

Die internationalen Gasölnotierungen hatten gestern kräftig angezogen. Eine nachhaltige Entspannung bei den Mineralölprodukten ist weiterhin nicht erkennbar.

Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor anhaltenden Engpässen bei Diesel, die sich bis ins Jahr 2027 fortsetzen könnten.

Die Versorgungslage bleibt deshalb ein wichtiger Faktor für die Preisentwicklung in der Schweiz.

Benzin

Beim Benzin zeigt sich die Marktsituation etwas weniger angespannt als bei Diesel und Heizöl.

Eine leichte Entlastung war bereits bei den gestrigen internationalen Benzinnotierungen erkennbar. Ob sich diese Entwicklung fortsetzt, hängt insbesondere vom Rohölmarkt, der Versorgungslage und den Transportkosten ab.

Rhein und Rheinfrachten

Die Rheinschifffahrt bleibt ein grosses Problem für die Schweizer Mineralölversorgung.

Der Wasserstand bei Kaub liegt heute Morgen bei lediglich rund 16 cm. Auch der Pegel Basel-Rheinhalle bewegt sich mit rund 4.80 Metern auf tiefem Niveau.

Die niedrigen Wasserstände beschränken die möglichen Ladungsmengen der Schiffe erheblich. Dadurch bleiben die Transportkosten Richtung Basel unter Druck.

Eine nachhaltige Entspannung bei den Rheinfrachten ist derzeit nicht erkennbar.

Schweizer Heizölmarkt

Nach dem deutlichen Preisanstieg vom Mittwoch zeigt sich heute bei den Schweizer Beschaffungskosten eine leichte Entlastung.

Von einer nachhaltigen Trendwende kann allerdings noch nicht gesprochen werden.

Die weiterhin hohen Produktpreise, die geopolitischen Risiken und die schwierigen Transportbedingungen auf dem Rhein verhindern eine grössere Entspannung.

Einschätzung und Ausblick

Der Ölmarkt bleibt ausgesprochen schwankungsanfällig. Innerhalb weniger Tage wechseln sich deutliche Preissteigerungen und kurzfristige Rückgänge ab.

Für die kommenden Tage rechnen wir weiterhin mit einem unruhigen Markt. Besonders die Entwicklung bei Gasöl und Diesel sowie die Wasserstände auf dem Rhein bleiben entscheidend.

Markttendenz 15.10.2026: leichte Entspannung bei weiterhin hohem Preisniveau. Die Unsicherheit am Schweizer Heizölmarkt bleibt bestehen.

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Oberwalliser Kohlen- und Transportkontor
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+41 27 921 10 60
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